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An einem ungewöhnlich sonnigen Donnerstag Anfang Mai war ich beruflich im Kloster Frenswegen in Nordhorn. Da ich mich dort eben nicht privat aufhielt, hatte ich nicht so viel Zeit zu fotografieren und auch nur meine kleine „Spionagekamera“ dabei, aber trotzdem möchte ich die Aufnahmen nicht nur auf meinem Rechner verstecken.

Das Kloster Frenswegen heißt offiziell Sankt Marienwolde, aber so nennt es niemand hier. Es wurde 1394 gegründet und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Frenswegen war das erste deutsche Kloster, das sich 1400 der Windesheimer Kongregation, einer in den Niederlanden entstandenen Ordensgemeinschaft, anschloss.

Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster weitestgehend aufgegeben, aber im 17. Jahrhundert wiedererrichtet und renoviert. Im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 sowie im Ersten Weltkrieg diente das Kloster als Gefangenenlager; in der Zeit des Nationalsozialismus wurde es teilweise von der Hitlerjugend genutzt. In den 1970er Jahren wurde das Kloster in großem Umfang renoviert.

Kloster Frenswegen