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Was mein Interesse für Geschichte betrifft, habe ich mich standesgemäß von hinten nach vorne vorgearbeitet. Zu Anfang war die Antike. Nicht ganz zu Anfang der Menschheitsgeschichte, aber die ganz, ganz frühen Jahre sind ein wissenschaftlicher Zweig, den ich eher außen vor lasse. Für mich fing alles mit der Antike an. Als diese mich zu faszinieren begann, war die Tür offen für spätere Epochen.

Ich will ganz ehrlich sein: mein Interesse an der Antike erwuchs nicht zuletzt aus meiner Begeisterung für die griechische Mythologie. Die eigentliche Reihenfolge lautet also: antike Mythen, antike Geschichte, alles danach.

Ein bisschen stolz bin ich ja schon, tatsächlich von mir behaupten zu können, antike Schriften gelesen zu haben, allerdings nur sehr selten (und dann nicht freiwillig) im Original. Mein Latein war wirklich nie berauschend. Wäre die Sprache nicht schon lange tot, ich hätte sie wahrscheinlich umgebracht. Altgriechisch habe ich nie gelernt und das musste ich zu meinem Glück auch nicht, um das Geschichtsstudium zu schaffen.

Ich habe Alte Geschichte studiert. Folglich bin ich im Besitz einer Urkunde, die mir bescheinigt, eine Expertin zum Thema Antike zu sein. Na gut, ich habe auch einen Führerschein und … lassen wir das. Bleiben wir dabei, dass ich die Antike wirklich sehr faszinierend finde.